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Südafrika

03.11.2018 - 16.11.2018
ab € 4.998,-
p.P. im DZ, EUR 690,- EZ-Zuschlag

„Die ganze Welt in einem Land“ – das ist Südafrika, das Reiseland, eingebettet zwischen den kalten Fluten des Atlantiks und den warmen des Indischen Ozeans. Hier finden wir die traumhaft schöne Kapregion mit ihren Bergen, fruchtbaren Tälern und Weingärten und den weiten einsamen Stränden, die bezaubernde Küste an der Garden-Route, die Steppen der Karoo, die atemberaubenden Tiefen der Canyons, die romantische wilde Küste der Transkei, die kapholländischen Siedlungen, die afrikanischen Dörfer, die pulsierenden Großstädte und eine überwältigende Tier- und Pflanzenwelt. Genießen Sie in einem milden Klima die Gastfreundschaft der Menschen, erstklassige Hotels sowie ausgewählte Restaurants, Weingüter und Picknickplätze. Nicht zuletzt begeben wir uns auf die Fährten der „BIG FIVE“ – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

Samstag, 03. November 2018: Innsbruck – Kapstadt
Wir fliegen am Morgen von Innsbruck über Wien nach Kapstadt, wo wir am späten Abend zu unserem 4*-Hotel an der Victoria & Alfred Waterfront gebracht werden. Abendessen und Übernachtung.

Sonntag, 04. November 2012: Kapstadt
Wir erkunden Kapstadt und die nähere Umgebung mit der Burg, dem District Six Museum, den Company Gardens und dem Tafelberg. Die Mittagszeit verbringen wir im „Bo Kaap“ mit einem typischen kapmalayischen Mittagessen. Der Abend steht zur freien Verfügung, er bietet sich aber auch für ein gemeinsames Abendessen an der Waterfront an.

Ein Ausflug auf den berühmten Tafelberg gehört zu den touristischen Highlights eines Kapstadt Besuchs. Vorausgesetzt allerdings, dass der steile Felsen nicht gerade mit seinem “Tafeltuch” bedeckt ist und sich in dichten Nebel hüllt. An sonnigen Tagen aber hat man einen herrlichen Rundumblick auf die City, den Ozean und auf die Bergspitzen der Cape Peninsula. Die grossen, langsam rotierenden Gondeln bewältigen die rund 700 Meter Höhendifferenz in nur 2 Minuten.

Der Company’s Garden wurde einst durch Kapstadts Gründervater Jan van Riebeeck im Auftrag der Holländisch-Ostindischen Handelskompagnie angelegt, um die Versorgung der Kolonisten mit Obst und Gemüse sicherzustellen. Heute finden wir dort einen ausgedehnten Park und botanischen Garten. Besonders im Sommer, wenn sich in den Häuserschluchten der Stadt die Hitze staut, ist ein Bummel durch die schattigen Parkanlagen mit seinem schönen alten Baumbestand ausgesprochen erfrischend.

Durch die günstige geographische Lage entstand in Kapstadt einer der bedeutendsten Seehäfen der Welt. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts reichten die vorhandenen Anlagen nicht mehr aus, so dass mit dem Ausbau des Hafens begonnen wurde. Im Laufe der Jahre wurde der Hafenkomplex ständig erweitert und modernisiert. Im Zuge dieser Arbeiten wurden Teile des Hafenbeckens aufgeschüttet, um Platz für die Neubauten der heutigen City zu schaffen. Der älteste Teil der Kapstädter Hafenanlagen wurde im Jahre 1990 grundlegend renoviert und zum Vergnügungsviertel mit exklusivem Einkaufszentrum ausgebaut. Dutzende von Restaurants, Cafés und Bistros, Livemusik-Kneipen und Pubs machen den Bummel an der “Victoria & Alfred Waterfront” bei Tag und bei Nacht zum unvergesslichen Erlebnis.

Das “Bo Kaap” oder “Cape Malay Quarter” gehört zu den kulturell und historisch interessantesten Teilen von Kapstadt. Viele der Bewohner sind Nachfahren der im 17. und 18. Jahrhundert von der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie aus Indonesien (Batavia), Sri Lanka, Indien und Malaysia verschleppten Sklaven. Viele waren muslimischen Glaubens, andere wurden durch die moslemische Gemeinde zum Islam bekehrt. Die Kap Malaien und ihre religiösen Führer spielten eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Sprache und Kultur der Kap Kolonie. So hat sich zum Beispiel das Afrikaans als eigenständige Sprache aus einer Vereinfachung des Niederländischen entwickelt, so daß sich die Sklaven sowohl mit den Holländern als auch untereinander verständigen konnten. Denn sie stammten ja aus verschiedenen Ländern und Sprachräumen. Das alte Malayen Viertel mit seinen engen, steilen Gassen, schlicht verzierten Handwerkerhäusern, Moscheen und Minaretten erstreckt sich von der Buitengracht Straße bis hinauf zum Signal Hill. Es wurde restauriert und farbenfroh gestrichen. Der Baustil ist eine Synthese aus kapholländischem und edwardianischem Stil.

*Montag, 05 November 2018: Kapstadt – Kap der Guten Hoffnung *
Heute unternehmen wir einen ganztägigen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Wir besuchen das Cape Point Naturreservat, das Kap der Guten Hoffnung, den Leuchtturm, die Pinguine bei Boulders Beach, fahren entlang des Chapmans Peak Drive (wenn die Strasse geöffnet ist) und geniessen einen Stopp in Hout Bay. Unterwegs essen wir in einem schön gelegenen und guten Restaurant direkt am Meer. Der Abend steht zur freien Verfügung.

Im Mai 1998 wurde praktisch die gesamte Kap Halbinsel wegen ihrer aussergewöhnlichen landschaftlichen Schönheit, ihrer einzigartigen Flora und Fauna und ihrer besonderen historischen und kulturellen Bedeutung zum Nationalpark erklärt. Die Fahrt zur Kapspitze gehört zum Pflichtprogramm eines Kapstadt Besuchs. Das südliche Ende der Kap Halbinsel kann eigentlich mit zwei Spitzen aufwarten, dem Cape of Good Hope und dem noch etwas weiter südlichen und höher gelegenen Cape Point. Keines der beiden Kaps ist jedoch wirklich der südlichste Punkt Afrikas. Der liegt etwa 150 km weiter Richtung Südosten. Dort, am Cape Agulhas, treffen dann auch erst die beiden grossen Meere, der Atlantik und der Indische Ozean, aufeinander – zumindest haben sich die Wissenschaftler auf diese Sichtweise geeinigt. Für die frühen Seefahrer war jedoch das Kap der Guten Hoffnung der Wendepunkt. Erst wenn man dieses “Kap der Stürme”, wie Bartholomeus Diaz es 1488 nannte, überwunden hatte, hatte man es geschafft. Die letzten Meter zum Cape Point Peak kann man entweder mit der Zahnradbahn (Flying Dutchman) oder zu Fuss erreichen. Eine Treppe aus Naturstein führt über 120 Treppenstufen zum alten Leuchtturm auf dem Cape Point Peak, 250 Meter über dem Meerespiegel. Von hier aus kann man die Kapspitze, so wie auch das westlich gelegene Kap der Guten Hoffnung sehen. Bei klarem Wetter eine wirklich atemberaubende Aussicht.

Eine besondere Attraktion ist die Kolonie der Brillenpinguine (Jackass Pinguine) am Boulders Beach, die seit einigen Jahren unter der Obhut der staatlichen Naturschutzbehörde steht. Die putzigen Vögel verhalten sich Menschen gegenüber durchaus zutraulich, wenngleich sie sich nicht anfassen lassen. An warmen Sommertagen planschen Menschen und Pinguine gemeinsam in den klaren seichten Gewässern der von grossen rundlichen Felsblöcken umsäumten Bucht. Brillenpinguine sind die einzige Pinguin-Art auf dem afrikanischen Kontinent.

Eine der spektakulärsten Küstenstrassen in Südafrika ist der Chapman’s Peak Drive. Die Strecke beginnt südlich von Hout Bay, einem malerischen Ort mit grösserem Fischereihafen. Hinter Hout Bay geht es steil und kurvenreich bergan zum Chapman’s Point mit atemberaubenden Ausblicken auf die tief unten liegenden felsigen Buchten, bis die Strasse bei Noordhoek wieder Meeresniveau erreicht. Auf Grund schwerer Steinschlagunfälle wurden Galerietunnel gebaut und andere umfangreiche Befestigungsarbeiten durchgeführt.

Dienstag, 06. November 2018: Kapstadt Gärten und Wein
Heute bleiben wir mit Kirstenbosch und Constantia in der Umgebung von Kapstadt. Zurück in der Stadt werden wir natürlich auch den Markt und das Künstlerviertel „Woodstock“ besuchen.
Mittagessen auf einem Weingut. Der Abend ist frei. Der Botanische Garten von Kirstenbosch gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt und wurde 1913 gegründet, um die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion auf 36 ha zu erhalten. Im November stehen die Proteen in voller Blüte. Von den 130 Arten weltweit finden wir 65 in der Kapregion. Die riesige Parkanlage ist aber auch mit vielen anderen Pflanzen der südlichen Welthalbkugel bestückt und, bietet Gelegenheiten, sich bei einem Gläschen auszuspannen bzw. auch ein Picknick zu machen.

Leo Hillinger aus dem Burgenland sowie der schon früher ausgewanderte Vorarlberger Alexander Waibel kreieren auf dem Weingut Constantia Hill hervorragende Wein. Natürlich gehört bei einer Kap-Reise Groot Constantia, das älteste Weingut Südafrikas zu den Pflichtübungen. Bei beiden Weingütern werden wir Weine verkosten und bei einem auch essen. Wie bei allen Weingüter-Besuchen ist es so, dass nicht nur der Wein, sondern vor allem auch das landschaftliche Umfeld und die Gebäude begeistern.

Mittwoch, 07. November 2018: Kapstadt nach Stellenbosch
Heute besichtigen wir die Weinregion um Paarl, Franschhoek und Stellenbosch, verkosten auf zwei Weingütern und essen bei einem zu Mittag. Übernachtung in Stellenbosch, der Abendessen ist frei.

Paarl, nur 50 Kilometer nordöstlich von Kapstadt gelegen, gehört zu den drei ältesten von Europäern gegründeten Siedlungen in Südafrika. Im Jahre 1687, rund 30 Jahre nach der Landung van Riebeecks am Kap, wurde den holländischen Siedlern hier an den Ufern des Berg River Farmland zugesprochen. Der fruchtbare Boden und das mediterrane Klima eigneten sich hervorrragend für die landwirtschaftliche Nutzung. Die Siedler legten Obstplantagen und Gemüsegärten an und entwickelten vor allem den Weinanbau. 150 Jahre später war aus den anfänglichen Farmen die städtische Siedlung Paarl entstanden. Der Ort erhielt seinen Namen von den nahegelegenen Granitfelsen, die bei bestimmten Lichtverhältnissen perlenartig glänzen. Paarl ist mit rund 75.000 Einwohnern heute die größte Stadt in den Winelands am Kap. Es ist – wie auch die anderen Städte in dieser Region – eine sehr wohlhabende Kommune mit vielen gepflegten Villen, kapholländischen Häusern, herrlichen Gärten und uralten schattigen Eichen. Rings um den Ort liegen zahlreiche Weingüter, die zu den besten im Land zu zählen sind. Eine Attraktion Paarls ist das futuristisch anmutende “Afrikaanse Taalmonument”. Es soll die Entwicklung des Afrikaans als eigenständige Sprache dokumentieren.

Franschhoek – der Name bedeutet “Französisches Eck” – wurde 1688 von Hugenotten gegründet, die in Frankreich wegen ihrer protestantisch-calvinistischen Überzeugungen verfolgt wurden. Am Kap fanden die fleissigen und kenntnisreichen französischen Siedler eine neue Heimat. Sie widmeten sich der Landwirtschaft und förderten vor allem den Weinanbau. In Franschhoek erinnert das Hugenotten Denkmal an die Einwanderer, die vielen Orten und Familien der Region ihren Namen gaben. Das Denkmal
aus Granit wurde zum 250-ten Jahrestag der Hugenotten Immigration eingeweiht. Die drei Bögen stehen für die Dreifaltigkeit. Die Frau davor hält eine Bibel in der Hand. Die zerrissene Kette symbolisiert die Befreiung von den religiösen Fesseln. Im Huguenot Memorial Museum neben dem Denkmal ist die Geschichte der Hugenotten am Kap dokumentiert. Franschhoek hat mehr französisches Flair denn je. Besonders deutlich ist dies auf der Main Road, wo sich schicke Strassencafés, französische Restaurants, Boutiquen und Galerien aneinanderreihen. In und um Franschhoek liegen zahlreiche renommierte Weingüter, die auf alle Faelle einen Besuch wert sind.

Stellenbosch, die zweitälteste Stadt Südafrikas, entwickelte sich aus einer Siedlung von holländischen Einwanderern, denen man im Jahre 1680 hier an den Ufern des Eerste Rivier (Rivier = Fluss) Land geschenkt hatte. Obwohl katastrophale Feuersbrünste die Stadt mehrmals heimsuchten, wurden die meisten historischen Gebäude wieder sorgsam restauriert, so dass Stellenbosch heute zu den am besten erhaltenen Städten aus der Gründerzeit der Kapkolonie zählt. Im Dorp Museum in der Altstadt kann man kapholländische Häuser aus verschiedenen Epochen besichtigen. Stellenbosch hat heute rund 50.000 Einwohner und ist Zentrum der wohlhabenden Weinbau-Region am Kap. Die Stadt besitzt zudem eine der renommiertesten Universitäten in Südafrika, unter anderem auch mit einer Fakultät für Weinbau. Unterrichtssprache war in Stellenbosch bislang das Afrikaans. Erst in neuester Zeit wird auch in Englisch gelehrt.

Donnerstag, 08. November: Winelands
Wir bleiben noch in diesem wunderschönen Weinland und besuchen drei sehr unterschiedliche Weingüter, die eingebettet in einer traumhaften Landschaft auch durch ihre Architektur begeistern. Übernachtung in Stellenbosch.

Freitag, 09. November 2018: Stellenbosch – Hermanus
Am Morgen geht die Fahrt von Stellenbosch nach Hermanus, einem Zentrum für Walbeobachtungen. Das Fischerdorf besitzt auch ein Walmuseum. In einer großen Felsenhöhle am Meer werden wir wieder ein exzellentes Fischmenü genießen.
Nach einem Besuch bei einem der berühmtesten Winzer Südafrikas mit herrlichen Ausblicken werden wir unser schönes Hotel am Hafen beziehen. Der Abend ist frei.

Samstag, 10. November 2018: Hermanus – Knysna
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Knysna, einem sehr beliebten Ferienort am Meer. Unterwegs kommen wir nach Mossel Bay, einem Fischer-Ort, wo wir das Schiff von Bartolomeu Diaz sehen, mit dem er 1488 als erster Europäer Afrika umsegelte.
Dort finden wir auch den „Post Office Baum“, in dessen Stammhöhle die Seeleute über Jahrhunderte Nachrichten für nachfolgende Schiffe hinterließen.
Bevor wir Knysna erreichen lernen wir noch Elefanten und verschiedenste Affenarten in naturbelassenen Tierreservaten kannen. Übernachtung in Knysna und gemeinsames Abendessen.

Im Elephant Sanctuary leben Elefanten, die eventuell verletzt oder als „verlorene“ Babies gefunden worden sind. Einige sind auch schon in der Station aufgewachsen. Dadurch, dass die Tiere an Menschen gewöhnt sind, können wir ihnen ganz nahekommen, sie berühren, füttern, streicheln und fotografieren. Die wild lebenden Elefanten sehen wir dann während der Safarifahrten auf der Lalibela Game Lodge.

Monkeyland – Dieses einzigartige, naturbelassene Areal voller Affen dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Auf mehreren Hektar leben hier die verschiedensten Affenarten Afrikas und einige von anderen Kontinenten friedlich zusammen. Auf einer 45-minütigen Tour werden wir durch den Park geführt, und dabei werden die Lebensweisen der Tiere eindrucksvoll geschildert. Wie unterschiedlich die einzelnen Arten in Verhalten und in ihren Ernährungsgewohnheiten sind, ist beeindruckend. Der Clou ist dann die „Baum-Hängebrücke“, die über ein Tal durch die Baumwipfel führt. Hier erleben wir dann auch, wie die Affen sich hoch oben verhalten. „Monkeys“ sind übrigens Affen mit Schwanz (zum Steuern beim Fliegen durch die Baumwipfel), während „Apes“ keinen Schwanz aufweisen (z.B. Schimpansen).

Sonntag, 11. November 2018: Knysna – Oudtshoorn
Heute Morgen geht die Fahrt zu den berühmten Cango Caves. Anschliessend folgt ein Besuch einer Straussenfarm. Weiter führt uns die Fahrt dann über George zurück nach Knysna. Übernachtung in Knysna. Der Abend ist frei. Die Cango Caves bei Oudtshoorn gehören zu den grössten Tropfsteinhöhlen der Welt. In den weit verzweigten unterirdischen Anlagen kann man ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Die Tropfsteinformationen sind teilweise bunt beleuchtet.

Die Straussenzucht um Oudtshoorn entwickelte sich aufgrund einer langanhaltenden Dürreperiode in der Region, als die notleidenden Farmer entdeckten, dass Strausse trotz der Trockenheit recht gut gediehen und ausserdem schmackhaftes Fleisch lieferten. Die Zuchttiere werden nach zwei oder drei Jahren geschlechtsreif. Die Paarung findet das ganze Jahr über statt, vorwiegend aber von April bis September. Strausseneier sind die grössten Vogeleier in der Tierwelt. Im Verhältnis zu Grösse und Gewicht der Strausse stellen sie allerdings wiederum die kleinsten Eier einer Art dar. Obwohl die Schale nur 2 mm dick ist, kann das Ei ein Gewicht von bis zu 120 kg tragen.

Montag, 12. November 2018: Knysna – Tsitsikamma National Park
Heute stehen der Tsitsikamma National Park und die Plettenberg Bay am Programm. Unterwegs kommen wir zur Suspension Bridge, die über die Mündung des Storm Rivers führt und atem-beraubende Ausblicke bietet. Übernachtung in Knysna. Der Abend ist frei

Der Tsitsikamma National Park – 1964 ins Leben gerufen – ist ein 80 Kilometer langer Küstenstreifen zwischen Nature’s Valley und der Mündung des Storms River. Uns erwartet hier eine weitgehend unberührte, intakte Naturlandschaft. Zwei ausgedehnte Wanderrouten wurden angelegt – der Ottertrail von 48 km
Länge und der Tsitsikamma Trail von 72 km Länge – auf denen der kundige Wanderer die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt kennenlernen kann. Dazu gehören auch die über 800 Jahre alten Exemplare der Yellowwood-Bäume. Neben einer reichhaltigen Vogelwelt sind auch kleinere Säugetierarten zu beobachten, vor allem die possierlichen Klippschliefer (Dassies), die oft in Strandnähe grasen. Wir spazieren zur Hängebrücke an der Mündung des Storms River und zu dem berühmten Schietklipp – einem Felsen im Meer, der ungewöhnlich hohe, laut donnernde Brandungswellen verursacht.

Plettenberg Bay wurde nach dem Gouverneur Joachim von Plettenberg benannt, der die Bucht 1778 unter die Verwaltungshoheit der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft stellte. Die Kompagnie nutzte den Ort vorwiegend als Hafen für die Holzverschiffung. “Plett” – wie der mondäne Badeort von Südafrikanern schlicht genannt wird – kann mit den schönsten Stränden an der Garden Route aufwarten. Sie ziehen sich über viele Kilometer ganz um die Bucht herum. Die Wassersportmöglichkeiten sind vielfältig, und oft kann man Wale und Delphine in der Bucht beobachten.

“Birds of Eden”, das größte Fluggehege der Welt befindet sich etwa 20 km östlich Plettenberg Bay an der Garden Route. Mehr als 3000 einheimische und exotische früher in Käfigen gehaltene Vögel leben im 2,3 Hektar großen Park. Es war das Ziel des Projekts “Birds of Eden” gefangen gehaltenen Vögeln eine natürliche und sichere Heimat zu geben, in der sie sich frei bewegen können.
Das Netz, das die enorme Fläche überspannt, ist 3,2 Hektar groß, wiegt 80 Tonnen und wird von 27 Mästen, die bis zu 34 Meter hoch sind, getragen. Im Netz ist gleichzeitig ein Bewässerungssystem integriert, das Regen simuliert. Im Aviarium gibt es 1,2 km Wege, von denen 900 m erhöht gebaut sind. Ein Teil führt sogar hinter einem Wasserfall vorbei.

Dienstag, 13. November 2018: Knysna – Lalibela Reservat

Am Morgen fahren wir Richtung Port Elisabeth und verbringen in der Nähe noch zwei Tage in einem Wildreservat mit den „Big Five“ – Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard. Abendessen und Übernachtung im Lalibela Reservat

Das Lalibela Game Reserve Tierschutzgebiet liegt in der Provinz Eastern Cape und ist nicht nur Malaria frei, sondern umfasst auch vier Ökosysteme und bietet damit eine außergewöhnliche Vielfalt an Flora und Fauna. Es gibt hier das Bushveld in den Tälern, Grasland, Fynbos und Uferwälder.

Mittwoch, 14. November 2018: Lalibela
Am frühen Morgen machen wir die erste Pirschfahrt in einem offenen Geländefahrzeug, gefolgt von einem ausgiebigen Frühstück. Während des Tages können wir in der schönen Anlage entspannen und am späten Nachmittag geht’s auf zur nächsten Pirschfahrt.

Donnerstag, 15 November 2018: Lalibela – Port Elizabeth – Kapstadt – Frankfurt
Nach einer Pirschfahrt am frühen Morgen genießen wir ein großes Frühstueck. Anschliessend geht die Fahrt von Lalibela Reservat zum Flughafen von Port Elizabeth, von wo wir am frühen Nachmittag nach Kapstadt fliegen. Um 18.15 Uhr hebt die Maschine nach Frankfurt ab, wo wir um 05.15 Uhr landen werden.

Freitag, 16. November 2018: Frankfurt – Innsbruck
Um 08.50 Uhr starten wir nach Innsbruck und kommen um 09.50 Uhr an. Eine Traumreise geht zu Ende.

  • Flüge Innsbruck – Wien – Kapstadt
  • Flüge Port Elisabeth – Kapstadt – Frankfurt – Innsbruck
  • Alle Flughafen- und Sicherheitsgebühren (Stand 17. Jänner 2018)
  • 4 Übernachtungen mit Frühstück im 4*-Hotel in Kapstadt
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im 3*+-Hotel in Stellenbosch
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Hermanus
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück im 4*-Hotel in Knysna
  • 2 Übernachtungen mit Vollpension und Pirschfahrten im Lalibela Reservat
  • 7 x Mittagessen, 2 x Abendessen
  • 10 Besuche von Weingütern mit Verkostung
  • Klimatisierter Bus für die ganze Rundreise
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Alle Gepäckträgergebühren
  • Unterkunft und Verpflegung, wo notwendig, für die Reiseleitung
  • Unterkunft und Verpflegung für den Busfahrer
  • Sach- und ortskundige Reisebegleitung ab Innsbruck
  • Alle Tourismusabgaben, Kurtaxen, Steuern und Gebühren
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