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Radicchiotage

08.10.2021 - 08.10.2021
ab € 130,-

Die Trentiner bezeichnen es als „Valle di Non“, die Südtiroler sprechen vom Nonsberg. Tatsächlich ist der Nonsberg nicht ein Tal oder Berg im üblichen Sinne, sondern eine riesige, weite Hochebene östlich der Brentagruppe.
Dem Reisenden tut sich eine einzigartige Naturlandschaft auf mit Buckeln und Mulden, tiefen Schluchten, satten Obstwiesen, verstreuten Dörfern, alten Schlössern und Kirchen, eingerahmt von den wilden Zacken der Brenta und den Eisriesen der Ortlergruppe. Da gibt es die malerischen Dorfgassen mit ihren Steinbrunnen ebenso wie die herrschaftlichen Palazzi mit alten Steintoren neben mächtigen Bauernhöfen in der typischen Trentiner Bauart, sowie eine ganze Reihe von Edelsitzen und Burgen, wo Generationen von alten Tiroler Adelsgeschlechtern gelebt haben.

Aufgrund seiner Höhenlage und der besonderen klimatischen Bedingungen ist der Deutschnonsberg auch ein ideales Anbaugebiet für den beliebten bittersüßen Radicchio tardivo. Alljährlich zur Erntezeit von Mitte September bis Mitte Oktober wird der Winter-Radicchio, der reich an Vitamin C und Mineralstoffen ist, zum kulinarischen Star der Restaurants und Gastbetriebe am Deutschnonsberg. Im Rahmen der Radicchiotage kreieren die Köche schmackhafte Gerichte und außergewöhnliche Delikatessen.

Programmverlauf:
Fahrt über die Brennerautobahn nach Bozen und weiter nach Lana. Hier machen wir eine Führung in der Pfarrkiche von Niederlana und bewundern den berühmten spätgotischen Schnatterpeck-Flügelaltar. Dann geht es über eine schöne Bergstraße hinauf auf den Gampenpass und weiter nach Maria im Walde am Nonsberg, eine berühmte Wallfahrtsstätte, die jährlich von Tausenden von Pilgern besucht wird. Inmitten von lärchenbestandenen Almwiesen steht die 1432 erbaute Kirche, die im Inneren mit ihren reichen Kunstschätzen überrascht.

Zu Mittag genießen wir ein köstliches Nonsberger Radicchio-Spezialitätenmenu und lassen uns überraschen, wie vielseitig dieses alte Gemüse zubereitet wird. Bei einer Bäuerin erfahren wir anschließend, wie man hier den Radicchio anbaut und kultiviert.
Am Nachmittag geht es talauswärts. Falls uns noch Zeit bleibt, besuchen wir das neue rätische Museum, dessen Ausstellungsstücke uns viel über die Geschichte und die Bewohner des Nonstals erzählen.
Entlang des tief eingeschnittenen Stausees von St. Giustina und der Schlucht des Noce führt uns schließlich die Fahrt durch die Felsenlandschaft der Rocchetta nach Mezzocorona und über die Autobahn zurück nach Innsbruck. Rückkehr um ca. 19.30 Uhr.

  • Fahrt mit dem Komfortbus
  • Besichtigung des Schnatterpeck-Altares in Niederlana
  • Mehrgängiges Radicchiomenu inkl. Wein, Wasser, Kaffee
  • Besuch bei einem Radicchiobauern
  • Rätisches Museum
  • Fachkundige Reiseleitung Andrea Bedenikovic
  • Alle Mauten, Gebühren, Abgaben und Steuern
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